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Werte Türmerinnen und Türmer,
treue Literatur- und Performanceanhänger,

Der nächste Mai steht vor der Tür.

Die Bergische Literaturperformance DIE TÜRME bereitet sich auf die neue Ausgabe vor. Diesmal unter dem Titel: WUT ZU SCHÖNHEIT.

Mittwoch, 01. Mai, 21:15 Uhr
Ev. CityKirche Elberfeld, Kirchplatz 2, 42103 Wuppertal
Dietmar Wehr (Bass, Kontrabass)

Donnerstag, 09. Mai, 21:15 Uhr
Rathaus Bensberg, Wilhelm-Wagener-Platz 1, 51429 Bergisch Gladbach
Mickey Neher (Schlagzeug)

Freitag, 10. Mai, 21:15 Uhr
Schloss Homburg, Schloss Homburg 1, 51588 Nümbrecht
Karola Pasquay (Klang-Laboratorium)

Freitag, 17. Mai, 21:15 Uhr
St. Josef, Solinger Str. 17, 40764 Langenfeld
Martin Zobel (Trompete, Flügelhorn)

Samstag, 18. Mai, 21:15 Uhr
St. Lambertus, Stiftsplatz 7, 40213 Düsseldorf
Andre Enthöfer (Klarinette, Saxophon)

Freitag, 24. Mai, 21:15 Uhr
Ev. Friedenskirche, Uhlandstraße 29, 42699 Solingen-Ohligs
Jens Filser (Gitarre)

Samstag, 25. Mai, 21:15 Uhr
St. Mariä Empfängnis, Edith-Stein-Straße 15, 42329 Wuppertal-Vohwinkel
Harald Eller (Daxophon)

Die achte Auflage der Reihe »Die Türme« setzt sich literarisch mit dem Thema »Wut zu Schönheit« auseinander. Wie in den letzten Jahren werden Türme
illuminiert; diese treten in Dialog mit dem Sprecher und Schauspieler Olaf Reitz. Renommierte Solo-MusikerInnen kommentieren die Gespräche mit ungewöhnlichen Tönen, Rhythmen und Melodien.
»Wut, so scheint es, ist zu einem popkulturellen Phänomen geworden«, schrieb die Frankfurter Allgemeine Zeitung. An vielen Orten formieren sich »Wutbürger«.
In Berlin floriert ein »Wutraum« – für 150 Euro darf man mit Hammer, Axt und Baseballschläger ein möbliertes Zimmer demolieren.
Wenn Schönheit allen Zorn bändigt, wie es in Goethes »Faust« heißt, kommen wir dann raus aus der Wut und hin zur Schönheit?
Oder haben wir es in einer populistisch geprägten Gegenwartsgesellschaft gar nicht mit Wut zu tun, sondern mit Hass, der keine Schönheit zulassen kann?
Diesen Fragen gehen die Türme 2019 mit Texten berühmter Autoren und Autorinnen von Goethe bis Heiner Müller, von Ernesto Grassi bis René Pollesch nach.
Die Veranstaltungen münden bei Brot und Wein in Gespräche über diese Performance aus Lichtinstallation, Text und Musik.

Und wer noch weiter zurückblicken will, der wird auf die alte Seite umgeleitet:

www.viertuerme.de

Wir danken denen, die es 2019 möglich machen: